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09.01.2019

Energiewende im Verkehrssektor stockt – Strom und Gas sind die Lösung

Bild: Energie- und Mobilitätswende (Stefan Schütze)

Die CO2-Emissionen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe sind in Bayern das zweite Jahr in Folge wieder angestiegen. Zwar liegt der Höchststand der CO2-Emissionen aus dem Jahr 1996 weit zurück, doch in dem jetzt amtlich ausgewerteten Jahr 2016 wurden in Bayern 78,7 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen – und damit wieder mehr als im Vorjahr. Wie schon im Jahr zuvor ging der Anstieg überwiegend auf den Verkehrssektor zurück, dessen Anteil nun schon bei 42 Prozent liegt. Der Verkehr macht die Anstrengungen aller anderen Verbrauchssektoren wie der Versorgungswirtschaft, Gewerbe und Industrie aber auch den privaten Haushalten wieder zunichte.

Bei den Stadtwerken Vilsbiburg sind für das Jahr 2019 schwerpunktmäßig Elektrofahrzeuge bei der Ersatzbeschaffung im kommunalen Fuhrpark geplant. Dafür hat die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr gemeinsam mit den Stadtwerken Vilsbiburg über ein Bundesförderprogramm einen Antrag zur Bezuschussung von Elektrofahrzeugen gestellt. Die Förderzusage wurde im Dezember 2018 zugestellt.

Im Jahr 2015 hat der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW)  die Initiative „Klimaschonender Firmenwagen“ initiiert, um das wachsende Segment der Dienstwagen umweltschonender zu gestalten. Inzwischen haben bereits 50 Unternehmen ihren Beitritt erklärt, und es werden laufend mehr. Auch die Stadtwerke Vilsbiburg sind vor einem Jahr dieser Initiative beigetreten und haben bereits zwei der insgesamt elf Fahrzeuge im Fuhrpark auf einen elektrischen Antrieb umgestellt und dabei über fünf Jahre Erfahrung im täglichen Arbeitseinsatz sammeln können. Die Stadt und die Stadtwerke Vilsbiburg arbeiten gemeinsam an einem Konzept, um die E-Mobilität in der Region weiter zu entwickeln.

Das Bayerische Landesamt für Statistik veröffentlicht regelmäßig die CO2-Daten für Bayern und schlüsselt sie nach einzelnen Sektoren auf. Die Emissionen für Energiegewinnung und Umwandlung sind trotz der Stilllegung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld in etwa konstant geblieben. Anders sieht es im Verkehrssektor aus, da auf den Straßen immer schwerere Fahrzeuge unterwegs sind. Die Fortschritte in der Motorenentwicklung werden somit konterkariert und führen zu steigenden Emissionen im Straßenverkehr. Ferner sind deutliche Anstiege bei den CO2-Emissionen im nationalen Luftverkehr zu beobachten. Der internationale Luftverkehr wird in diese Statistik aber nicht einbezogen. Strom und Gas aus erneuerbaren Quellen können in allen Sektoren der Schlüssel zur Senkung der CO2-Emissionen sein. Besonders der Verkehrssektor sei gefordert, messbare Reduktionsbeiträge zu liefern, denn inzwischen trägt allein der Straßenverkehr mit 35 Prozent einen Löwenanteil der Emissionen. Die Umstellung auf effiziente Elektro- und CNG-/Erdgasfahrzeuge kann hier die Lösungen sein.

Bei Fragen zur Elektromobilität steht Ihnen das Team der Stadtwerke Vilsbiburg gerne zur Verfügung.

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