Text: Vilsbiburger Zeitung am Donnerstag, den 06. Februar 2014

Die LED-Leuchten sind da

LED Leuchten

Wolfgang Schmid und Helmut Haider stellen die neuen Straßenlampen vor.

Stromsparende Technik ersetzt die altgedienten Leuchtstoffröhren

 

Vilsbiburg. Die ersten Straßenzüge in der Stadt werden mit LED-Lampen ausgeleuchtet. Die Nachfolger der Leuchtstofflampen sind stromsparender, leuchten den Gehweg und die Fahrbahn gleichmäßiger aus und haben eine längere Lebensdauer als die Vorgängertechnik. 14.000 Euro kostet der Austausch von 35 Lampenköpfen und es rentiert sich. Darüber waren sich Werkleiter Wolfgang Schmid von den Stadtwerken und Bürgermeister Helmut Haider beim Ortstermin einig. Das ist erst der Anfang in Richtung LED-Zukunft: In den kommenden Jahren werden 180 Leuchtstofflampen von der neuen Technik ersetzt.

 

Nachdem die Leuchtstofflampen in der Eichenstraße ohnehin erneuert werden sollten, fiel die Entscheidung, sie gegen neueste LED-Technik auszutauschen. In der Eichenstraße wurden 13 Lampenköpfe von den Stadtwerken ausgetauscht, mit den am Birkenweg, Lindenweg und in der Lichtenburger Straße ebenfalls ausgetauschten Lampen sind es 35 Stück. Die Stadt kostet das 14.000 Euro. Da es sich um Lampen handelt, die sowieso erneuert würden, kommen keine zusätzlichen Kosten auf den Stadthaushalt zu, teilte Werksleiter Wolfgang Schmid mit. „15.000 Euro sind sowieso für den Unterhalt der Straßenbeleuchtung vorgesehen", ergänzte Bürgermeister Helmut Haider.

 

Und der Austausch rentiert sich: Der Stromverbrauch ist geringer, die Lebensdauer ist länger unddurch die LED-Technik fallen die Hell-Dunkel-Übergänge zwischen einzelnen Straßenlaternen weniger stark aus. Das oftmals monierte Ausleuchten des Wohnzimmers von Anwohnern in unmittelbarer Nähe einer Straßenlaterne vermindert sich ebenfalls. Möglich wird das durch die Bauweise der Lampen. Die LED-Lämpchen sind vor einem kleinen Hohlspiegel montiert, was eine gesteuerte und gleichmäßigere Ausleuchtung erlaubt. Werkleiter Wolfgang Schmid vergleicht: „Das sieht ungefähr so aus wie in einer Toffifee-Packung."

 

Die LED-Technik kommt auch mit weniger Strom aus. Während die Leistungsaufnahme der Leuchtstoffleuchten bei 100 Watt lag, kommen die LEDs mit 21 Watt aus und weil sie besserer in der Helligkeit zu regeln sind, lassen sie sich zwischen 21 und 6 Uhr sogar auf elf Watt reduzieren. Dadurch verringert sich der Stromverbrauch bei 4.000 Betriebsstunden im Jahr um 63.000 Kilowattstunden, sagte Schmid. Die Anschaffungskosten werden sich in etwa sechs Jahren amortisieren.

 

Haltbarer sind die neuen LED-Lampen auch. Schmid rechnet mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von rund zwölf Jahren. Im Vergleich mit den Leuchtstofflampen ist das etwa doppelt so lange. Diese mussten alle sechs bis sieben Jahre ausgewechselt werden.

 

 In den kommenden drei bis vier Jahren ist geplant, die noch im Einsatz befindlichen 180 Leuchtstofflampen im Stadtgebiet gegen LED-Lampen auszutauschen.

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